Im Tal der Burgen, dort, wo die Zwickauer Mulde sich ihren Weg durch die Vorläufer des Erzgebirges bahnt, verbirgt sich Glauchau, die Industriestadt im Grünen. Bereits im Jahre 1240 ist Gluchowe erstmals urkundlich erwähnt.
Nach aufwendigen Rodungsarbeiten errichteten die Glauchauer eine Burg auf einem nach drei Seiten abfallenden Vorsprung des Muldentalrandes. Von dort nahmen fürderhin die Herren von Schönburg entscheidenden Einfluss auf die Geschicke der Stadt. Schon im frühen Mittelalter entwickelte sich hier ein reges Wirtschaftsleben. Tuchmacherei und Weberei bildeten die Hauptgewerbe.
In der ersten Hälfte des 19. Jh. wandelte sich Glauchau in eine Industriestadt mit heute etwa 26.000 Einwohnern. Auch das Gesicht der Stadt wandelte sich. Silhouetten von Fabriken, Villenviertel, Wohngebiete, der Bismarckturm und die 1954 errichtete Ingenieurschule für Bauwesen – die jetzige BA – prägen heute das Bild von Glauchau. Durch die verkehrsgünstige Lage an der A4, der B175, der B93 sowie am Schienennetz Dresden–Hof und Dresden–Eisenach stellt Glauchau heute einen zentralen Warenumschlag-platz der westsächsischen Region dar.
Die Stadt ist reich an kulturellen Schätzen und Einrichtungen wie zum Beispiel das spätgotische Wohnschloss und die St. Georgenkirche mit einer Silbermann-Orgel. Auch bietet sie ihren Bürgern und Gästen ein vielfältiges Angebot an Sport- und Erholungsmöglichkeiten: die neu errichtete Sachsenlandhalle, das Landschaftsschutzgebiet um den Stausee und der Rümpfwald - um nur einige zu nennen.
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