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Rissbildung kaltumgeformter und feuerverzinkter Stahlbauteile

25. Februar 2019

Das Auftreten dieser Fehlererscheinung kann bisher weder vorhergesagt, noch auf eine bestimmte Einflussgröße zurückgeführt werden. Vielmehr liegt die Vermutung der Ursache in der Verkettung verschiedener Faktoren. Diese reichen von der Werkstoffzusammensetzung über die Umformung der Halbzeuge, der Zusammensetzung und des Temperatureinflusses der Zinkschmelze, bis hin zur mechanischen Krafteinwirkung bei der Endmontage.

Folgende Untersuchungsmethoden sind durchgeführt wurden:

  • Untersuchung des Rissbildes und der Rissoberfläche im Rasterelektronenmikroskop 
  • Untersuchung der Makrohärte nach Vickers in den Kaltumformzonen zuvor unter reproduzierbaren Parametern angefertigter Werkstoffproben
  • Erstellung des Härteverlaufes horizontal und vertikal entlang/hindurch der Kaltumformzone unter Zuhilfenahme eines automatisierten Vickers Mikrohärtemessgerätes
  • Anfertigung diverser Schliffbilder zur Untersuchung des Gefüges in der Umformzone auf mögliche mikroskopische, trans,- oder interkristalline Risse der Gefügekörner vor der Endmontage/Rückverformung

Ferner soll während der betrieblichen Tätigkeit des Studierenden empirisch ermittelt werden, welche Parameter manipuliert werden müssen, um reproduzierbare Materialbrüche bei der Rückumformung erzeugen zu können.

Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt in der studentischen Praxisarbeit, sowie der in diesem Jahr bevorstehenden Bachelorthesis.

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